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Chat zum Bu├č-und Bettag

„Und was passiert, wenn Gott nicht hilft“? - Bischof Hein stellt sich Fragen zum Willen Gottes

Kassel (medio). , sagte Bischof Prof. Dr. Martin Hein im einst├╝ndigen mit rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Montagabend (20.11.) auf www.busstag.de. Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) chattete zum Thema als Teil einer Themenkampagne der Landeskirche zum Bu├č- und Bettag. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten ├╝ber Gottes Willen f├╝r uns Menschen und dar├╝ber, wie dieser Wille sich mit dem eigenen Willen verh├Ąlt. , war eine der grundlegenden Fragen.

Auch aktuelle weltliche Themen wurden im Chat beleuchtet. Ganz konkret der Abbruch der Sondierungsgespr├Ąche f├╝r ein m├Âgliches Jamaika-B├╝ndnis durch die FDP. Einige Chattern quittierten dieses Ereignis mit dem spontanen Ausspruch . Die Chatterin wagte die Vermutung . entgegnete: Bischof Hein erkl├Ąrte: Im Verlauf des Chats kam auch die Frage auf, was Gottes Wille ├╝berhaupt ist und ob Gott ├╝berhaupt einen Willen hat. wagte die Behauptung: Sie beklagte weiter: Bischof Hein entgegnete: Er erkl├Ąrte weiter, dass es in der Bibel auch Geschichten gibt, die davon erz├Ąhlen, dass Gott auch Taten bereut, z.B. nach der Sintflutgeschichte. , ├Ąu├čerte der Chatter .

Immer wieder drehte sich der Chat um die Frage, wie Gott in das eigene Leben eingreift. fragte: Der Bischof offenbarte, wie er mit einer solchen Situation umgeht: . Hier fragte die Chatterin nach: . - , dann ahne ich: hier ist Gott gegenw├Ąrtig>, verriet Hein. Er erz├Ąhlte den Chattern daraufhin, dass er damals sein Jurastudium abgebrochen habe, um ein Theologiestudium zu beginnen.

Manche Chatter haderten mit Gott und fragten: . Und er machte der Chattergemeinde Mut: Mit einem spontan formulierten Segen verabschiedete sich der Bischof um 21 Uhr von den Chattern:


Gute Resonanz und Einladung
zum n├Ąchsten Chat im Fr├╝hjahr 2018

Der Moderator des Chats und Leiter des Medienhauses der Landeskirche, Pfarrer Christian Fischer, zeigte sich erfreut von der sehr guten Resonanz auf das Gespr├Ąchsangebot und die konzentrierte Diskussion: ein schwieriges Thema gew├Ąhlt. Aber das gro├če Interesse zeigt, dass viele Menschen nach Antworten in ihrem Leben suchen, die weit ├╝ber unsere Welt hinausgehen.> Der Chat habe wieder einmal die Chance geboten, ganz ehrlich mit dem Bischof zu reden, ohne gro├če H├╝rden, betonte Fischer, der die Internetnutzer zum n├Ąchsten im Fr├╝hjahr 2018 einlud. Das Thema und das genaue Datum sind dann auf www.ekkw.de zu erfahren.


Gottesdienste, busstag.de und SocialMedia

Besonders in den SocialMedia-Kan├Ąlen k├Ânnen Interessierte das Thema diskutieren. (Bildschirmfoto)

Der Chat war Teil der Themenkampagne zum Bu├č-und Bettag mit dem Motto . Auf der Internetseite www.busstag.de k├Ânnen die User W├╝nsche und Klagen aufschreiben und Gebete anderer teilen. Und man kann sich selbst die Frage stellen: . 1.900 Gottesdienste zum Bu├č- und Bettag, die am 22. November 2017 ├╝berall in Deutschland angeboten werden, sind mittlerweile auf der Website eingetragen worden. ├ťber die Suchfunktion k├Ânnen Gottesdienste nach Postleitzahl oder auch nach Orten gesucht werden. Auf www.facebook.com/busstag wurden seit Beginn der Kampagne Mitte Oktober ├╝ber 35.000 Menschen erreicht und 1.000 neue -Angaben gewonnen. Interessierte k├Ânnen au├čerdem auf www.instagram.de (@busstag) und www.twitter.com/busstag das Thema diskutieren und mitgestalten.


Themenkampagnen zum Bu├č- und Bettag seit 1996

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck bewirbt mit ungew├Âhnlichen Ideen bereits seit 1996 den Bu├č- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Sie will mit den Kampagnen auch Menschen ansprechen, die sich sonst keine Gedanken zum Bu├č- und Bettag machen. An der Aktion sind mittlerweile auch weitere Landeskirchen beteiligt. Entwickelt und durchgef├╝hrt wurde die Internetkampagne von der landeskirchlichen Medienagentur medio GmbH. (20.11.2017)

Eine gemeinsame Aktion folgender Landeskirchen: